
Nach dem Welt-Bestseller von Eugen Herrigel
Drehbuch: Steve Hudson
Status: Finanzierung
Produktionsvorbereitungsförderung, Filmstiftung NRW
Drehbuchförderung, FFA
Drehbuch verfügbar
Koproduktion: Deutschland – Japan
Koproduzent: Kiyoshi Mizokami, Twin-M Company, Tokio
Zen in der Kunst des Bogenschiessens
Nach dem internationalen Bestseller von Eugen Herrigel - einer der ersten und bis heute eindrucksvollsten westlichen Erfahrungsberichte fernöstlicher Spiritualität. Zen in der Kunst des Bogenschiessens hat sich weltweit millionenfach in über 20 Sprachen verkauft.
1924 nahm Eugen Herrigel, ein deutscher Philosoph, einen Lehrauftrag an einer modernen japanischen Universität an. Als er Europa verlässt, ist Herrigel der junger Hoffungsträger der deutschen Philosophie. Nach seiner Rückkehr aus Japan veröffentlicht er niemals wieder eine philosophische Arbeit.
Dazwischen liegen 5 Jahre, in denen Herrigel Kyudo – japanisches Bogenschiessen – studierte. Und zwar unter Kenzo Awa , einer der begabtesten und mystischsten Meister dieser Kunst.
Unterschiedlicher hätten Herrigel und Awa kaum sein können: der eine ein rationaler, europäischer Intellektueller, der andere ein impulsiver und zorniger Samurai. Für Awa ist Kyudo keine technische Übung, sondern der Weg eine Form des Daseins zu erfahren, die den Schein der Wirklichkeit durchbricht.
Herrigel unterzieht sich 5 Jahre lang dem Leiden, der Verständnislosigkeit, der Irrwege, während sein rationaler Verstand sich darum bemüht, etwas zu begreifen, das eine Abwesenheit des Verstandes verlangt. Er wird an die äußersten Grenzen seines Intellekts getrieben, bis er im dunkelsten Moment der Verzweiflung schließlich dazu gezwungen wird, sein bisheriges Selbst völlig aufzugeben: seine Karriere, seine Arbeit, seinen Verstand, sogar seinen eigenen Willen.
Im Gegenzug erfährt er jedoch etwas unendlich viel Wertvolleres: Satori – Erleuchtung.

